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Gesichtsfeld/Neglectprüfung - TAP 2.3.1

Gesichtsfeldausfälle stellen ein großes Handicap für die betroffenen Patienten dar. Ausgeprägte Gesichtsfeldausfälle erschweren die Exploration des Umfeldes mit entsprechenden Konsequenzen für alltägliche Arbeitsabläufe. Darüber hinaus ist bei einer Hemianopsie oder einem größeren Ausfall des horizontalen Gesichtsfelds, insbesondere nach rechts, die Lesefähigkeit erheblich eingeschränkt.

Die Information über Gesichtsfeldausfälle ist nicht zuletzt auch im Hinblick auf die Durchführbarkeit der verschiedenen Tests dieser Batterie oder für die Planung von Rehabilitationsmaßnahmen, speziell auch für ein Kompensationstraining des Gesichtsfeld-ausfalls, relevant.

Zur Erfassung der Sehfähigkeit von umschriebenen Bereichen des Gesichtsfelds wird an verschiedenen Punkten des Bildschirms in variierenden Intervallen ein Flickerreiz dargeboten. Eine gleichzeitige zentrale Aufgabe soll dabei sicherstellen, dass der Patient während der gesamten Durchführung die Mitte des Bildschirms fixiert. Bei Erscheinen des peripheren Reizes soll der Patient so schnell wie möglich die Reaktionstaste drücken.

Zwei Varianten, als "Gesichtsfeldprüfung" und "Neglectprüfung" bezeichnet, stehen zur Verfügung. Bei der Durchführungsbedingung "Gesichtsfeldprüfung" erscheint der periphere Flickerreiz auf einem sonst leeren Hintergrund, bei der Bedingung "Neglectprüfung" ist der Bildschirm mit einer Maske von Zahlen ausgefüllt, um eine Extinktion zu provozieren.

Screenshot des Untertests "Gesichtsfeld" der TAP 2.3

Die Instruktionsseite des Untertests "Gesichtsfeld, mit zentraler Aufgabe" der TAP 2.3 (für eine größere Ansicht (1024*768) - in einem neuen Browserfenster - bitte ins Bild klicken)

Durchführungszeit: Kurzform: ca. 5 Minuten
Langform: ca. 10 Minuten